Aktueller Bullen-Check

Die Analyse der aktuellen Stimmungslage an den Börsen beruht in CATE auf zwei Verfahren, dem CATE-Bullenindikator und dem CATE-Börsenthermometer.

Der Bullenindikator ermittelt den Mittelwert der Langfrist- (Sterne) und Kurzfrist-Bewertungen (farbige Pfeilsymbole) aller in der CATE-Auswahliste enthaltenen Wertpapiere.

Bullenindikator

Der Bulle färbt sich täglich entsprechend der Stimmung an der Börse. Ist er grün, ist der Markt bullish, ist er rot, überwiegen die Bären, ist er gelb, tut sich nicht viel an der Börse (Seitwärtsbewegung). Die Zwischenstufen sind gelb-grün, gelb-rot…..

Historie BullenindikatorDie historischen Änderungen der gemittelten „Kurzfrist-Noten“ sind in der oberen xy-Grafik (blaue Kurve) dargestellt. Die schwarze Linie zeigt die historischen Langfristnoten.

Die untere xy-Grafik zeigt die prozentuale Verteilung der „Kurzfrist-Noten“ aufgeschlüsselt nach den Farben der Pfeile. Rote (Noten 3,5 – 5,0), gelbe (Noten 2,5 – 3,5) und grüne Pfeile (Noten 1,0 – 2,5).

Für beide Bewertungen werden die Mittelwerte über alle in der CATE-Auswahlliste enthaltenen Wertpapiere in der obigen Grafik täglich aktualisiert.


Ende Januar 2014 muss man feststellen, dass die monatlichen Rücksetzer dazu führten, dass die maßgeblichen Indizes DAX, MDAX und DJI seit November 2013 – seit 1/4 Jahr – per Saldo nicht mehr gestiegen sind!

Bis Mitte Februar 2014 hat sich die Lage wieder entspannt, die ATH-Kursstände wurden fast wieder erreicht. Die Grundstimmung ist leicht positiv bis abwartend, neue Höchststände waren lange nicht sichtbar, Ende Mai 2014 hat der DAX fast die Marke von 10.000 geknackt – „Sell in May“ traf dieses Mal nicht zu.

Dafür kam dann Ende Juli die Ernüchterung: DAX zurück bei 9200! Damit ist die DAX-Performance für 2014 nach über einem halben Jahr negativ !!

Es kam noch schlimmer: Mitte Oktober war der DAX bei 8600, nun pendelt er sich bei 9000 ein. Unser Bullenindikator signalisiert für die nächsten 14 Tage (bis Mitte November 2014) eine weitere Erholung !! 

Die Erholung hielt weitere 4 Wochen lang an. Mitte Dezember 2014 erkennt man, dass die Erholung ein Niveau erreicht hat, ab dem eine weitere Steigerung der Performance schwierig wird. In der oberen Abbildung (schwarze Kurve für die „Langfrist-Performance-Benotung“) erkennt man seit einigen Wochen ein Minimum von dem an die schwarze Kurve wieder ansteigen sollte – Verschlechterung der Langfrist-Performance !!??

Es kam jedoch anders, die Märkte zogen wieder an – über drei Monate lang. Jetzt wird charttechnisch ein Rücksetzer immer wahrscheinlicher, der üblicherweise seit mehreren Jahren regelmäßig alle 2-3 Monate auftritt (s.a. die Spitzen in der blauen Kurve oben). Ende März 2015 bis in den Mai 2015 lief die Korrektur — „Sell in May and go away“ ????

Das Börsenthermometer bestimmt das anteilige Verhältnis aller Kauf- (Grün) und Verkaufssignale (Rot) in der CATE-Watchliste.

Börsenthermometer

Die aktuell verfügbaren Werte K% und V% der CATE Watchlist können aus der Thermometer-Grafik entnommen werden.

Historie Börsenthermometer

Die historischen Werte werden oben in einer xy-Grafik dargestellt. Grüne = prozentualer Anteil der Kaufsignale. Rot = prozentualer Anteil der Verkaufssignale. Hieraus lassen sich frühzeitig grundlegende Trendwenden erkennen.
Auch hier ist die oben beschriebene Seitwärtsbewegung seit November 2013, bedingt durch die monatlichen Korrekturphasen, gut zu erkennen. Nun warten wir auf neue Höchststände – Ende Mai 2014 wurden sie endlich erklommen !

Die oben schon beschriebene Ernüchterung – Ende Juli: DAX bei 9200 – ist in der darüberstehenden Thermometer-Grafik anhand der starken Zunahme der Verkaufssignale ebenfalls gut zu erkennen.

 Auch hier signalisiert das Börsenthermometer für die nächsten 14 Tage (bis Mitte November 2014) eine weitere Erholung !!

Die oben festgestellte mögliche Verschlechterung der Langfrist-Performance ist hier nicht deutlich erkennbar!

Gut erkennbar ist die lange Phase der grünen Kurve (prozentualer Anteil der Kaufsignale aller überwachten Wertpapiere über 20%), die nun leichte Ermüdungserscheinungen aufweist. Auch hier ab Januar 2015 eine lange Phase der Erholung mit der etwas verspäteten Korrektur Ende März bis in den Mai hinein. Achtung: „Sell in May …. ??“