Finanzmanagement  ist überwiegend ein männliches Thema. Anlässlich des Kieler Werte Kongresses zum Thema „Selbstwert – Mehrwert – Marktwert“ haben uns damit beschäftigt, ob sich Frauen trauen, ihr eigener Vermögensverwalter zu sein oder die Finanzen der Familie zu managen. Unter den Lesern des Newsletters von „boerse-frankfut.de“, z.B. sind nur 8 % der 35.000 Abonnenten weiblich.  2005 waren es genauso viele Frauen, d.h. die Frauenquote ist seitdem nicht gestiegen.

Frauen kämpfen um Quoten und mit Recht um ihre Rechte. Aber warum verzichten sie freiwillig auf das Recht der Selbstbestimmung über das Geld? Wie kann man das Desinteresse besiegen? Wie Frauen locken, sich mit dieser spannenden Materie auseinander zu setzen?

Einige Studien kommen zu dem Schluss, dass Frauen eigentlich die besseren Geldanleger sind, umsichtiger und besser informiert (z.B. nachzulesen bei welt.de). Das Deutsche Wirtschaftsinstitut will allerdings herausgefunden haben, dass Frauen unter ähnlichen  Bedingungen, also bei gleichem Anlagevermögen, dasselbe Risikoverhalten zeigen wie Männer.

Wir – CATE – werden einen Frauen-Börsenclub ins Leben rufen. Planen, uns regelmäßig zu treffen und gemeinsam „das Schicksal in die Hand zu nehmen“. Denn sich mit Geldanlage – insbesondere mit Aktien – zu befassen, lohnt sich allemal.