… doch wer nichts macht, verliert auch Geld. Daran ist aufgrund der Inflation nichts zu rütteln. Das scheint 40 % der Deutschen nicht zu stören, denn sie parken Ihr Geldvermögen  in niedrig oder unverzinsten Sicht-, Termin- und Spareinlagen – oder direkt als Bargeld.

Trotz Konjunkturflaute zu Jahresbeginn haben die Deutschen ihr Geldvermögen erneut gesteigert. Zum Ende des ersten Quartals kletterte das Vermögen der Privaten Haushalte auf den Rekordwert von 4992 Milliarden Euro. Das teilte die Deutsche Bundesbank gestern mit. Das ist ein Zuwachs um 53 Milliarden Euro oder 1,1 % zum Vorquartal.  Das Nettogeldvermögen stieg damit gegenüber dem Vorquartal um knapp 55 Milliarden Euro auf 3428 Milliarden Euro. Kursgewinne an den Kapitalmärkten machten nur noch etwas ein Zehntel des Vermögenszuwaches aus. Dagegen stiegen die Ansprüche gegenüber Versicherungen besonders stark um 22 Milliarden Euro.  Ebenso kräftig trugen Sichteinlagen einschließlich Bargeld mit 21 Milliarden Euro zur Geldvermögensbildung bei.

Weil die Menschen in Deutschland noch immer durch die Euro-Staatsschuldenkrise verunsichert sind, ziehen sie Geld als längerfristigen Termin- und Spareinlagen oder Sparbriefen ab – und parken es stattdessen auf Giro- oder Tagesgeldkonten.

„Die Risikoversion hat ihre Risiken“, auf diese griffige Formel bringt es Wylie Tollett, Analyst beim amerikanischen Fondshaus Franklin Templeton Investments.  Das Jammern darüber, dass die Renditen von Zinspapieren über all so niedrig sind und die Aktienmärkte schon so weit gelaufen sind, hilft jedenfalls nicht weiter.  Es zeigt aber deutlich, dass man sich Gedanken über die Geldanlage machen muss. Wer nicht permanent Geld verlieren will, sollte sich an Aktien ran trauen. Das heißt nicht, dass jeder unglaublich risikofreudig werden und die Gefahr ausblenden soll, dass Kursverluste von Aktien das hart verdiente Vermögen reduzieren kann. Denn natürlich sind höhere Ertragschancen mit höheren Risiken verbunden.  Nützt man aber Werkzeuge wie z.B. CATE, lassen sich die Risiken durch eine treffsichere Auswahl reduzieren. StopLoss-Überwachungssysteme – wie der CATE-AktienAlert-Service – verfolgen tagesaktuell alle Kursdaten und melden zuverlässig, wenn Verluste drohen.