Selten gab es unter den Anlageexperten solche Einigkeit: Die Zinsen erstklassiger Staatsanleihen werden in diesem Jahr moderat steigen – so die Einschätzungen zu Jahresbeginn. Doch im ersten Halbjar kam es anders. Statt zu steigen, sind die Renditen weiter gefallen und bewegen sich mittlerweise wieder nah an den historischen Tiefständen. Doch für das zweite Haljbjahr zeichnet sich tatsächlich eine Trendwende ab. Denn aktuell restultieren die niedrigen Renditen vor allem aus der Hoffnung heraus, dass die Notenbanken noch lange Zeit an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten werden. Das ist sicherlich richtig für die EZB, die auftgrund der vielfältigen Prlobleme in Europa möglicherweise sogar noch aggressiver werden könnte. Aber in den USA und vor allem in Großbritannien sieht die Situation anders aus. In Grloßbritannien könnten die Währungshüter bereits im November die Zinsen erhöhen, die US-Kollegen sollten dann Anfang des zweiten Quartals 2015 folgen. Und damit wird deutlich, dass die Zeiten einer extrem umfangreichen Liquiditätsversorungung  langsam ausklingen. Dies dürften die Märkte ab Herbst lansam einpreisen.