Börsenweisheiten gibt es zuhauf. „The trend is your friend“ ist ähnlich populär wie „Agiere antizyklisch“. Ärgerlich ist nur, dass beide offensichtlich nicht zusammenpassen. Also, was tun? An den Aktienmärkten erleben wir immer neue Höchststände. Also besser aussteigen und Gewinne mitnehmen? Oder sich doch lieber zurücklehnen und die weitere Fahrt genießen? Orientierung bietet der Blick auf die Faktenlage. Die schient vielversprechend. Die Wirtschaft in Europa nimmt Fahrt auf. Nach dem Schwächeanfall im letzten Jahr weisen nun nahezu alle Frühindikatoren klar nach oben. Das liegt nicht zuletzt an der EZB und ihrem Niedrigzinsversprechen. Allerdings ist auch die Kehrseite dieses Kurses bekannt: Bei deutschen Staatsanleihen sind bereits rund 60 % der ausstehenden Anleihen mit einer negativen Rendite versehen. Auch in anderen, risikobehafteteren Anleihesegmenten sind die Renditen auf homöopathisches Niveaus gefallen. Realer Werterhalt nach Kosten, Inflation und Steuern ist damit unmöglich geworden. Anlegern muss klar sein: Risikolose Anlagen bringen negative Zinsen. Entsprechend muss man bereit sein, bestimmte Risiken einzugehen, um eine Chance auf realen Werterhalt und Zuwachs zu haben. Dabei bevorzugen wir Unternehmensbeteiligungen: Aktien von Global Playern mit soliden Bilanzen, starken Marktpositionen, ausgewogener Produktpalette und einer schönen Dividende sind erste Wahl. Dabei ist uns bewusst, dass die Aktienmärkte nach sechs Jahren der Aufwärtsbewegung einen hohen Reifegrad erreicht haben. Auch wenn der Liquiditätsschub der EZB und die fehlenden Anlagealternativen andererseits die Kurse stützen, so ist es doch sehr wahrscheinlich, dass die Schwankungsbreite an den Aktienmärkten eher zunehmen wird. Daher sollte man Hilfsmittel nutzen, um rechtzeitig gewarnt zu werden. Eine solche Dienstleistung bietet der CATE AktienAlert-Service, der Wertpapiere aller Art täglich überwacht und warnt, wenn Handlungsbedarf besteht.