Wenn es ums Geld geht, bzw. ums Geldverdienen, zeigen sich viele Deutsche träge und uninteressiert. Die Fondsgesellschaft „Fidelity“ ließ neulich rund 1 000 Personen durch die Marktforscher von „YouGov“ zu ihrer Anlagepolitik befragen. Danach erwarten zwar gut 50 Prozent der Bürger, dass die Zinsen noch drei Jahre unter der Inflationsrate liegen werden. Aber wie reagieren sie darauf? Die meisten gar nicht. 50 Prozent legen zurzeit kein Geld an, 10 Prozent sehen keinen Handlungsbedarf, und 16 Prozent wissen nicht, was sie tun sollen. Nur 16 Prozent haben ihr Portfolio angepasst und Gelder auf Verlustbringern wie Sparbüchern etc. reduziert. 8 Prozent beabsichtigen dies noch zu tun.

Seltsam. Wer durch einen Taschendieb um ein paar Scheine erleichtert wird, wird aktiv, ruft die Polizei und ärgert sich. Schmilzt das Vermögen durch Minizinsen, Inflation und Steuern, ist es den meisten offenbar egal.

Positiv ist, dass sich wenigstens die, die Ihr Depot umschichten, mit Aktien beschäftigen und diese als gewinnbringende Geldanlage ansehen.

„Mut zur Rendite“ tituliert Stiftung Warentest und spricht uns damit aus dem Herzen. Ein kleiner Anteil Aktien mache aus einer sicheren Geldanlage noch lange keine riskante. Nach eigenen Berechnungen der Verbraucherorganisation seien Depots mit 10 Prozent Aktienfonds und 90 Prozent Zins­papieren nach 5 Jahren nicht im Minus, nach zehn und 15 Jahren erst recht nicht.

CATEs AktienAlert-Service hilft, das Depot nicht aus den Augen zu verlieren und warnt wenn Verluste drohen.

… nur handeln muss man schon selbst.