Mit Facebook und dem Web 2.0 im Jahre 2007 tauchten die ersten Social-Trading-Plattformen auf. Ihre Benutzer vereint das gleiche Ziel.  Sie wollen ihr Geld an den Börsen vermehren. Über die Plattformen veröffentlichen sie virtuelle oder echte Portfolios, beschreiben ihre Anlagestrategie und handeln. Wer besonders hohe Renditen erzielt, dessen Name oder Portfolio wird auf der Startseite veröffentlicht. Z.B „eToro.com“ mit 3, 2 Millionen registrierten Benutzern. Das Angebot: Nachbildung von Händlerportfolios im eigenen Depot. Die anderen Benutzer profitieren also von den Erfahrungen der besten Händler und können in sie investieren. Je nach Plattform übernehmen sie deren Entscheidungen ins eigene Portfolio, so genanntes „Copy Trading“, oder kaufen das Händler-Portfolio als Zertifikat. Dafür fallen Gebühren an, die sich der Händler und die Plattform teilen. So sollen alle gewinnen: Anleger, Händler und Plattformen.

Obwohl es vielversprechend klingt, sich erfolgreichen Händlern anzuschließen – eine Gewinngarantie gibt es nicht. Aus ausgebuffte Händler fallen auf die Nase. Zudem ist die Anlageart wichtig: Hebelprodukte, Differenzkontrakte und Zertifikate im Portfolio sind riskant und die Gebühren für das Kopieren der Händler-Portfolios oder auf erzielte Renditen schmerzen. Verlassen Sie sich lieber auf sich selbst und nützen Wertpapier-Analyse-Werkzeuge wie zum Beispiel CATE oder tagesaktuelle Aktienempfehlungen von CATE.