Wie man erfolgreich Geld anlegt, hat die Dirketbank ING Diba analysiert, indem sie mehr als eine halbe Million Kundendepots auswertete. Ältere Anleger und Frauen performten dabei besonders erfolgreich.

Frauen strichen um ein Drittel mehr Ertrag ein als Männer, insgesamt 3,6 %. Die Senioren unter den ING-Diba-Kunden ab 66 Jahren verdienten mit einer Rendite von durchschnittlich 3,3 % im ersten Halbjahr mehr als alle anderen Altersgruppen – sogar gut eineinhalbmal so viel wie Jüngere zwischen 26 und 35 Jahren.  Auffällig dabei ist, dass die Senioren besonders viele Aktien und Aktienfond besitzen. Sie machen 80 % ihres Depotvermögens aus. Dass die Senioren unter den Direktbankkunden so gut abschneiden, erklärt die Bank mit Zeit, Interesse und Erfahrung mit Aktien. Frauen punkten offenbar anders: Sie gelten zwar als etwas weniger aktienaffin und aktiv als männliche Dirketbankkunden, legen sie doch knapp ein Fünftel ihres Geldes in Anleihen und drei Viertel in Aktien an. Erfolglreicher sind Frauen aber, weil sie seltener Wertpapiere kaufen und verkaufen und damit Gebühren sparen.

Der DAX legte im ersten Halbjahr fast 4,7 % zu, US-Standardaktien sogar deutlich mehr. Anleihebesitzer bekamen dagegen die Zinswende am Kapitalmarkt zu spüren. Mit vermeintlich sicheren deutschen Staatsanleihen haben die Investoren sogar Verlust gemacht.

Erfolg in der Anlage hatte demnach, wer Aktien nicht scheut, sich gern damit beschäftigt, aber nicht zu Ertrag durch hektisches Handeln verbrennt. Angesichts der geringen Akzeptanz der Aktie im Land schadet es nicht, sich dies von Kiel bis Passau in Erinnerung zu rufen. CATE hilft dabei, die richtige Auswahl zu treffen.