Kein schönes Bild von deutschen Anlegern skizziert die neueste Studie der Gothaer Asset Management. Der zufolge sei die Risikobereitschaft deutscher Anleger nach wie vor gering, für knapp 58 Prozent zähle vor allem Sicherheit bei der Geldanlage und nur knapp 10 Prozent legten Wert auf die Rendite. Beliebteste Instrumente seien Sparbuch und Festgeld, nur etwa 4 Prozent engagierten sich in Aktien und knapp 8 Prozent in Fonds. Dennoch: Mit 64 Prozent sei aber auch die Mehrheit unzufrieden mit der Geldanlage.

Angesichts der niedrigen Zinsen ist das kaum verwunderlich, allerdings wird uns das Desinteresse an Aktien und Aktienfonds immer unverständlicher. Ihnen, die Sie diesen Newsletter lesen und vermutlich zu der 8-Prozent-Minderheit mit Fondsanteilen im Depot vielleicht auch.