CATE 29.10.13Goldanleger waren lange Zeit die großen Verlierer an den Finanzmärkten. Doch der Wind hat sich gedreht und das Edelmetall erfährt seit knapp zwei Monaten eine Renaissance. Am Montag wurde sogar erstmals seit Juni wieder die Marke von 1400 US-Dollar überschritten. Der Aufwärtstrend hat sich angesichts der Syrien-Krise weiter verstärkt. Zwar gilt Gold ja auch immer als Krisenwährung, dennoch sollte man etwas näher hinschauen. Denn Ägypten und Syrien sind nur ein Teil der Wahrheit. Die politischen Unruhen im Nahen Osten sind sicher einer der Gründe, warum Gold wieder vermehrt gefragt ist. Nach dem neuerlichen Umsturz in Ägypten und der Machtübernahme durch die Militärs sprangen die klassischen Krisenindikatoren wieder an. Dazu gehört Gold eben klassischerweise. Die Kriegsangst in Syrien verstärkt die Sorgen der Anleger vor geopolitischen Verwerfungen umso mehr, so dass Goldinvestments als sicherer Hafen wieder gefragter sind. Dies zeigt sich vor allem an der Nachfrage nach physischem Gold, die zuletzt deutlich anzog. In CATE zeigt die Branche „Edelmetalle“ deutliche Zuwächse, die Edelmetall-Aktien auf  „kaufen“.