„Dass man hohe Renditen nur mit dem entsprechenden Risiko erzielen kann, gilt als ehernes Anlegergesetz. Das sehen US-amerikanische Ökonomen anders und postulieren, dass Investments mit niedrigen Kursschwankungen (was ja kurzfristig mit niedrigen Renditen gleichzusetzen ist) und entsprechend geringem Risiko langfristig besser rentierten. Die Forscher begründen diese These mit der Behavioral Finance, konkret der Vorliebe von Wetten mit hohen Gewinnen, dem Hang zu Prototypen („SAP war auch mal ein Technologie-Startup“) und der weitverbreiteten Selbstüberschätzung („60 Prozent aller Anleger zählen sich zu den besten 20 Prozent“).  Die Antwort der ETF-Industrie sind Tracker von Low-Volatility-ETFs (oder Sie entscheiden sich einfach für niedrig volatile Aktien).

Eine grobe Skizze der These bietet boerse.ard.de. Details lesen Interessierte in einem Aufsatz der Ökonomen ( „Understanding the low volatility anomaly„)

Redaktion boerse-frankfurt.de