Nun ist es offiziell: Das Windkraftunternehmen Prokon hat Insolvenz angemeldet. Die Reaktion vieler Anleger ist schockiert. Doch abseits der konkret darin engagierten Investoren schlägt die Prokon-Pleite Wellen, denn wieder einmal sieht sich die Politik gefordert, über neue Regulierungsmaßnahmen nachzudenken. Man will nun den Zugang für Kleinanleger zu bestimmten Finanzprodukten einfach verbieten. Es stellt sich die Frage, welches Finanzprodukt wirklich so riskant ist, dass es nur Profis handeln dürfen? Die Antwort wird bisher meist aufgrund der notwendigen Stückelungen gegeben. Stichwort Futures und Leerverkäufe. Aber so mancher Politiker ist ja schon wieder ein ganzes Stück voraus geeilt, denn bislang wird über die Regulierungspläne noch diskutiert, aber wenn Genussrechte als „riskant“ angesehen werden, was ist dann mit Aktien? Sind die auch riskant?

Der Ansatzpunkt müsste doch vielmehr der sein, mit voller Transparenz und besseren Informations-Standards jeden Anleger in die Lage zu versetzen, selbst zu entscheiden worin sein Geld investiert wird. Nur wer sich selbst um die Hintergründe einer Geldanlage wirklich ernsthaft kümmert, hat hinterher auch das Recht sich über Verluste zu beschweren. Anleger die blind irgendwelchen Versprechungen (und wenn es die der Bankberater sind) glauben, ohne sich zu informieren und einfach nur eine Videotext-Werbung auf einem Nachrichtensender lesen, müssen die Konsequenzen tragen. Ein Auto oder ein Haus kann schließlich auch jedermann erwerben, ohne zuvor ein staatliches Siegel erhalten zu haben. Die Verantwortung trägt letztlich jeder immer selbst.

Verschaffen Sie sich daher selbst Ihren Überblick. Nutzen Sie Analyse-Programme wie CATE und entscheiden sie allein. Oder sehen sie unsere tagesaktuellen Aktienempfehlungen quasi als Rettungsboot im Meer der vielen dubiosen Finanzprodukte an! Und wie erstklassig diese Boote sind, zeigen uns diverse Langfrist-Charts von Indizes sowie die Performance.