Thomas Müller, Herausgeber von boerse.de-Aktienbrief bricht eine Lanze für die Aktien. Lesen Sie hier seinen Beitrag: „die Börsen haben zwar im Januar neue Hochs markiert, treten aber nun seit November mehr oder weniger auf der Stelle. Das bedeutet eine Seitwärtskonsolidierung, die aus technischer Sicht recht konstruktiv zu interpretieren ist. Somit sind in den großen Indizes jederzeit neue All-Time-Highs möglich, die indes nichts an den Perspektiven der kommenden Monate ändern werden. Konkret: Es eröffnen sich großartige Kaufgelegenheiten. Ab April dürften die Aktienkurse in den Korrekturmodus übergehen, der einiges durcheinander wirbeln wird und uns großartige langfristige Kaufgelegenheiten eröffnen sollte. Es kann zwar niemand sagen, aus welcher Richtung der sog. schwarze Schwan im zweiten Quartal auftauchen wird, aber der Spuk wird schneller wieder vorbei sein, als uns am Tag „X” die Marktkommentatoren glauben machen werden. Vor allem: Es gibt keine Alternative zu Sachwerten! So lange die Notenbanken ungehemmt Geld drucken, verlieren Papiergeldanlagen (Bargeld, Anleihen, Lebensversicherungen) automatisch an Wert, so dass es sowieso keine Alternativen zu den Sachwertinvestments Aktien und Gold gibt. Die Märkte fürchten zwar das sog. „Tapering” – also irrsinnigerweise allein schon die Reduzierung der Gelddruck-Geschwindigkeit durch die Fed –, doch was wird denn in der nächsten Krise wohl passieren? – Die Zentralbanken werden noch mehr Geld drucken, da es im fortgeschrittenen Zerfallsstadium unseres Papiergeldsystems einfach kein Zurück mehr gibt. Diese monetäre Flutung wird dann Geldanleger noch ein Stückchen ärmer und Sachwertanleger reicher machen.

Damit tragen die bevorstehenden (Börsen-)Verwerfungen schon wieder den Keim des nächsten Hausse-Schubs an den Aktienmärkten in sich. Das mag zugegebenermaßen ein wenig kurios klingen, passt aber ins Bild der noch jungen Aktien-Ära. Bedenken wir:

Für Buy-and-hold-Anleger in Standard-Aktien war der Zeitraum 2000 bis 2009 ein verlorenes Jahrzehnt. Denn die 30 Aktien aus dem Dow Jones haben sich hier im Mittel um lediglich 26% verbessert, das sind 2,3% p.a. Für die 30 Dax-Titel errechnet sich ein Plus von durchschnittlich 58,5%, das ohne den Champion K+S (+1101%) nur 21,8% bzw. 1,99% jährlich betragen hätte. Währenddessen haben die 100 Werte aus unserem boerse.de-Champions-Index (BCI) aber im Durchschnitt 311% und damit 15,8% jährlich gewonnen. Deshalb:

Da die großen Indizes 2013 wichtige Ausbrüche geschafft haben und sich die Börsen langfristig stets von einem Extrem zum anderen entwickeln, bestehen beste Chancen, dass wir uns in einem Jahrzehnt der Aktie befinden. Der Unter-Performance des vergangenen Jahrzehnts würde demnach eine Über-Performance im laufenden Jahrzehnt folgen, und damit geht es um massiven Rückenwind für unsere Champions-Investments.

Die erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt werden auch in Zukunft die beste Basis Ihres Portfolios sein.“