Anleger, die sich auf Aktien-Direktinvestments fokussieren, kennen den Kampf um die Kosten lediglich von der Auswahl der richtigen Depotbank. Dank des Internets gibt es ja diverse Vergleichsmöglichkeiten, so dass die ideale Bank rasch gefunden sein sollte.

Die Kosten bei einem Aktienkauf oder –verkauf spielen dann bei der Geldanlage nur noch eine untergeordnete Rolle. In Sachen Rendite kommt es dann nur noch darauf an, die besten Aktien im Depot zu haben. So weit, so einfach. Doch Investoren, die derweil in Finanzprodukte wie in Investmentfonds investieren, haben da ganz andere Sorgen: Die offenen und versteckten Kosten bei Investmentfonds.

Jeder Anleger, der sich schon einmal mit Investmentfonds auseinandergesetzt kennt die zahlreichen offen und versteckt auftretenden Kostenfallen: Sie heißen Verwaltungskosten, Management-Fee oder Performance-Gebühr. Gemeint sind damit zwei bis drei Prozent der Anlagesumme beziehungsweise der jährlichen Erträge. Das kommt ganz auf den Fonds an. Nicht zu vergessen die Ausgabeaufschläge, die manche Fondsgesellschaft oder Bank beim Kauf verlangt. Hier sprechen wir dann bis zu sechs Prozent.

Mit dieser Summe könnte man bereits bei anderen Anlageformen eine gute Basis aufbauen und Geld verdienen. Bei Fonds muss dagegen erst einmal dieser Kostenblock verdient werden, bevor überhaupt eine positive Rendite beim Anleger ankommt. Die hohen Gebühren bzw. die Kosten bei Investmentfonds könnten sich ja lohnen, wenn die Performance trotz der hohen Kosten stimmt. Aber auch das ist meist nicht der Fall:

Eine Studie von Standard & Poor’s hat gezeigt, dass von den besten 25 Prozent der Fondsmanager eines Jahres bereits nach fünf Jahren keiner mehr in der Spitzengruppe zu finden ist. Im Umkehrschluss heißt das, wer als Anleger nicht das Glück hat, zufällig auf den richtigen Fonds(-manager) zu setzen, geht am Ende mit einem Minus aus der Anlage – nicht nur wegen der Kosten bei Investmentfonds. Glücklich ist dagegen, wer sich statt auf Fondsmanager lieber auf die Aufwärtstrends der langfristig besten Aktien 2014 stützt. Das entspricht zwar wohl kaum den Vorstellungen der Finanzindustrie, aber dafür den eigenen Renditeerwartungen.

Mit der richtigen Depotbank hat man als Anleger die Kosten im Griff und für die Performance sorgen die besten Aktien 2014 schon selbst. Langjährige Champions-Aktien werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Erfolgskurs auch weiter beibehalten. Damit dürften die besten Aktien der Welt auch in diesem Jahr ihren Anlegern sehr viel Freude bereiten.

(Quelle: TM BÖRSENVERLAG AG aus Rosenheim )