Die Eurozone holpert in die Rezession. Gleichzeitig scheint der chinesische Wachstumsmotor immer mehr ins Stocken zu geraten. Zudem können auch die anderen Schwellenländer nicht mehr die hohen Wachstumsraten früherer Tage erreichen.

Im Gegensatz dazu schafften es die USA zuletzt trotz eines anhaltenden Haushaltsstreits der politischen Parteien in Washington, eines weltweiten Abhörskandals und einer weiterhin hohen Arbeitslosenquote immer häufiger durch positive Wirtschaftsnachrichten aufzufallen. Aus diesem Grund dürfte der US-Aktienmarkt in Zukunft sogar noch mehr an Attraktivität gewinnen. Denn:

Größte Wirtschaftsmacht

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten könnten sich für Anleger derzeit möglicherweise einige sehr interessante Chancen auftun. Die USA sind immer noch die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Das Land ist für rund 20 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) verantwortlich. Während die meisten Länder Europas mit den Folgen der Euro-Krise zu kämpfen haben wächst das BIP in den USA weiter.

Dieses Wachstum wird unter anderem durch die rasante Erholung am Immobilienmarkt befeuert. Auch die sinkenden Arbeitslosenzahlen sprechen dafür, dass der Aufschwung vorankommt. Zudem besitzen die USA mit dem Dollar immer noch die mächtigste Waffe im weltweiten Kampf um die wirtschaftliche Vorherrschaft.

Industrie profitiert von der Energierevolution

Außerdem sagen viele Analysten den USA eine Industrierevolution und ein Zeitalter der billigen Energieversorgung voraus. In den vergangenen Jahren sind viele Firmen aus dem verarbeitenden Gewerbe in Billiglohnländer abgewandert, doch mit der Aussicht auf günstiges Öl und Gas kehren immer mehr Unternehmen, die energieintensiv produzieren, in die USA zurück.

Das Land profitiert immer mehr von dem Abbau bisher unerreichter Schiefergasvorkommen und macht sich auf diese Weise von Energieimporten unabhängiger. Zudem werden auf diese Wiese die Energiepreise nach gedrückt, was sich letztlich in geringeren Kosten der Unternehmen bemerkbar macht.