Knapp 5000 Punkte vor fünf Jahren, zwei Jahre später waren es 7000 und nun sind es fast 10.000 Punkte. Anstatt auf einzelne Aktien setzen immer mehr Anleger auf den gesamten Dax – in der Hoffnung, dadurch ihre Risiken zu minimieren. Doch diese Wette ist trügerisch, weil die Aktien der allermeisten Unternehmen deutlich überbewertet sind. In nur fünf Jahren hat sich der Börsenwert unserer 30 Dax-Unternehmen auf 1.1 Billion Euro verdoppelt. Ob das viel oder wenig ist, bemessen die Finanzmärkte am Reingewinn dieser Firmen. 2013 kamen sie ab er alle  zusammen  auf 59 Milliarden Euro. D.h., Anleger bezahlen die Aktien dieser Unternehmen durchschnittlich mit 18-fachen Jahresgewinn.

Die Masse der Käufer konzentriert sich nicht gezielt auf einzelne Werte, sondern bevorzugt den gesamten Dax – handelbar in Form von passiv gemanagten Fonds oder ETFs. Ablesen lässt sich das nicht nur an den rasant steigenen Absatzzahlen dieser Finanzprodukte, sondern auch an den täglichen Tops und Flops. Steigt der Dax, legen fast alle 30 Aktien zu, fällt der Index, verlieren auch alle. Nicht firmenspezifische Ereignisse entscheiden über das Auf und Ab einzener Aktien. Vielmehr treiben übergeordnete Nachrichten die Börsen. Das wäre nicht besorgniserregend, solange Aktien niedrig bewertet sind. Doch die meisten Aktien sind inzwischen teuer. Deshalb sollten Anleger weniger auf den Gesamtmarkt setzen, wodurch sie die vielen überbewerteten Aktien noch teurer machen. Klüger erscheint es, die weigen unterbewertenten Aktien ins Visier zu nehmen. Nutzen Sie Hilfsmittel wie CATE oder die Aktienauswahl von CATE dazu. Wer einzelne Papiere meidet und lieber auf den kompletten Indes setzt minimiert nicht sein Risiko!