Die europäische Statistikbehörde Eurostat bestätigte am Mittwoch das bereits vor einiger Zeit angekündigte Ende der Rezession in der Eurozone. Laut der zweiten Schätzungen stieg das BIP in der Eurozone im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent. In der gesamten Europäischen Union betrug das Plus sogar 0,4 Prozent.
Besonders auffällig war dabei die Entwicklung in Portugal. Hier stieg das BIP um 1,1 Prozent. Dahinter folgten u.a. Deutschland, Finnland und Großbritannien mit einem BIP-Wachstum von 0,7 Prozent. Das BIP Frankreichs, als zweites wichtiges Euro-Mitgliedsland, wuchs um 0,5 Prozent. Das Dauer-Diskussionsthema Griechenland konnte hierbei übrigens nicht fortgesetzt werden, deren Daten lagen noch nicht vor.

Die Analysten der DekaBank gehen  davon aus, dass die EZB weiterhin von niedrigen Inflationsraten ausgehen und ihre Wachstumsvorhersagen allenfalls geringfügig nach oben korrigieren dürfte.