Die Großkonzerne Daimler oder Bayer kennt in Deutschland jedes Kind, aber wie steht es mit den Aktien dieser Firmen? Die Mehrheit liegt eindeutig im Ausland. Gerade die Amerikaner reißen sich um Wertpapiere aus dem Dax. Die Wall Street liebt „Made in Germany“

Gerade in der jüngsten Zeit hat sich der Trend noch verstärkt. Inzwischen gehören annähernd zwei Drittel des Dax-Kapitals bereits Investoren außerhalb Deutschlands. Nach Berechnungen der Bundesbank stieg der Auslandsanteil in den letzten zehn Jahren von 56 auf 64 Prozent. Nach Daten des Deutschen Aktieninstituts besitzen heute nur noch wenig mehr als 8 Millionen Kleinanleger deutsche Aktien. Wo andere gerne zugreifen, haben heimische Anleger Tschüss gesagt. Sie wurden dazu nicht gezwungen. Die deutschen Privatanleger verschenken mit ihrer Abstinenz viel Geld. Die vielen Milliarden Euro an Kursgewinnen der vergangenen Jahre sind vor allem in ausländische Taschen gewandert. Und die Umverteilung geht weiter. Das zeigen aktuellen Anlegerumfragen.

Ein Dax auf Rekordjagd darf kein Hinderungsgrund sein. Deutsche Aktien sind trotz aller Kursgewinne nicht zu teuer. Die Unternehmensanalysen zeigen: von einer Euphorie und damit einer spekulativen Blase am Ende des Börsenaufschwungs sind wir weit entfernt. Schauen Sie mal in die CATE-Aktienempfehlungen, wer da an der Spitze steht!