Bill Gates führt auch in diesem Jahr die Liste der Superreichen an. Das US-Magazin Forbes veröffentlichte dazu gerade – übrigens zum mittlerweile schon 29. Mal – sein jährliches Milliardärs-Ranking. Mit aktuell 1826 Namen ist die Liste so lang wie noch niemals zuvor. Und insgesamt verfügen diese Superreichen über ein schier unglaubliches Vermögen von 7,05 Billionen Dollar.

Laut Forbes-Angaben handelt es sich bei 1191 der reichsten Menschen der Erde um Selfmade-Milliardäre. Diese verdanken ihren Reichtum meist sehr langfristigen Investments, häufig in Unternehmen, die sie selbst gegründet haben. Prominentestes Beispiel ist sicher der Dauer-Spitzenreiter Bill Gates, der sich mittlerweile zum 16. Mal in 21 Jahren mit dem Titel des reichsten Menschen der Erde schmücken darf. Berechnungen zufolge beträgt sein Vermögen ca. 79,2 Milliarden Dollar, das sind rund drei Milliarden mehr als im vorigen Jahr.

Neben Kursgewinnen seiner Aktienpakete basiert ein guter Teil dieses Vermögenszuwachses auch auf den üppigen Dividendenausschüttungen dieser Beteiligungen. So erhielt Bill Gates im vergangenen Jahr bspw. allein von Microsoft rund 268 Millionen Dollar an Dividende. Im laufenden Jahr werden es dann sogar voraussichtlich mindestens 296 Millionen Dollar sein, da der Software-Konzern seine Ausschüttung auf 1,24 Dollar je Aktie erhöhte. Aktuell entspricht das bei Microsoft einer Dividendenrendite von 2,9%.

Die Bedeutung der persönlichen Dividendenrendite

Dividenden sind dieser Tage wieder ein großes Thema in den Finanzmedien. Denn während Anleger auf Sparbuch, Tagesgeldkonto & Co. längst nur noch Minizinsen erhalten, beläuft sich die durchschnittliche Dividendenrendite der 30 Dax-Konzerne derzeit auf rund 2,7%. Und in diesem Jahr werden allein diese heimischen Blue Chips voraussichtlich die Rekordsumme von mehr als 30 Milliarden Euro an ihre Aktionäre ausschütten.