Langfristige Charts geben wenig Orientierung, wenn die Börsen mit Geld geflutet werden.  Der Privatinvestor orientiert sich normalerweise nicht in Minuten-, Tagen-, Wochen-Schwankungen der Börse. Ihn interessieren die langfristige Entwicklungen von Zinsen, Aktienkursen oder Indizes.

Das Desaster an den Markäten hat vielen Anlegern die Orientierung genommen. Viele wissen kaum noch, wie sie mit Minizinsen oder stark schwankenden Aktienkursen  umgehen sollen und erhoffen sich einen Fingerzeig aus den Charts der Vergangenheit für die künftige Entwicklung. Oft glaubt man Kurse oder Preise würden quasi automatisch irgendwann zu ihren Durchschnittswerten zurückfinden. Der Blick auf langfristige Muster ist zwar sinnvoll, aber es gibt Grenzen. Die Finanzkrise, die staatliche Überschuldung sowie die dadurch initiierte Geldflut der Notenbanken haben viele geltenden Marktgesetze außer Kraft gesetzt.  Dies betrifft vor allem die Zinsen. Wer glaubt, dass sie oder auch die Anleiherenditen in absehbarer Zeit auf die Niveaus langfristiger Durchschnitte ansteigen müssten, liegt wohl falsch, denn die Schuldenpolitik der Staaten und die Geldfluten der Notenbanken haben die Regeln des freien Spiels von Angebot und Nachfrage an den Finanzmärkten außer Kraft gesetzt. Das wird sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern.

In dieser Situation kann sich der Anleger nur auf seinen gesunden Menschenverstand stützen,  regelmäßig die Nachrichtenlage sondieren und Werkzeuge wie zum Beispiel CATEs AktienAlert-Service nutzen, die kurzfristig informieren, wenn Handlungsbedarf besteht. Nur so besteht die Chance, dass Vermögensverluste vermieden werden.