Institutionelle Anleger sind mit 59 Prozent mehrheitlich von den Fonds, die sie in den vergangenen zehn Jahre gehalten haben oder noch besitzen, enttäuscht. Das will die Investmentgesellschaft Aquila Capital herausgefunden haben. Eine der wesentlichen Kritikpunkte ist zu hohes Risiko und zu hohe Kosten. Konsens der Befragten: Seriöse Prognosen über mehrere Marktphasen hinweg sei außerordentlich schwierig, langfristig Märkte outzuperformen nicht möglich.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam man nach der jüngsten Studie von Standard & Poor’s, die die Wertentwicklung von rund 6000 in Europa angebotenen Aktienfonds untersucht hat.  Sie fanden heraus, dass die meisten europäischen Aktienfonds ihren Vergleichsindizes hinterherhinken.  „Kurzfristig wie auch über einen längerne Zeitraum zeigen die Zahlen zur Wertentwicklung, dass aktiv gemanagte Fonds meist keinen Zusatzertrag erbingen“, fasst Timothy Edwards, Experte aus der Sparte Index Invetment Strategy bei S&P Dow Jones Indices, das Ergebnis der Studie zusammen. Im Schnitt bekämen Anleger gerade mal die Wertentwicklung von Indizes. nach Abzug von Gebühren für die Fondsverwaltung und Kosten für den Handel bleibe weniger übrig als bei direkten Wetten auf Indizes.