Der jüngst veröffentlichte Global Wealth Report 2013 der Credit Suisse offenbarte wieder einmal interessante Daten. So konnte das weltweite Vermögen seit dem Jahr 2000 auf ein neues Allzeithoch von 241 Billionen US-Dollar mehr als verdoppelt werden, doch an Deutschland ist dieses Wachstum leider zum Teil vorbeigegangen.

Das durchschnittliche Nettovermögen der weltweiten Privathaushalte hat zwar mit 51.600 US-Dollar je Erwachsenen einen neuen Höchststand erreicht. Aber die reichsten Nationen finden sich mit einem Vermögen von über 100.000 US-Dollar pro Erwachsenen in Nordamerika, Westeuropa und den wohlhabenden Ländern der Region Asien-Pazifik und des Nahen Ostens. Spitzenreiter ist die Schweiz, die 2011 als erstes Land die Schwelle von durchschnittlich 500.000 US-Dollar pro Erwachsenen überschritt. Nach einem Rückgang unter diesen Schwellenwert im Jahr 2012 erreichte die Schweiz dank der Kursgewinne an den Aktienmärkten in diesem Jahr einen neuen Höchstwert von 513.000 US-Dollar pro Erwachsenen. Dahinter folgen Australien (403.000 US-Dollar), Norwegen (380.000 US-Dollar) und Luxemburg (315.000 US-Dollar). Erst danach folgen die USA. Und wir?

Deutschland liegt mit 138.000 US-Dollar weit abgeschlagen noch unter dem Durchschnittswert der Eurozone von 149.000 US-Dollar. „Schuld“ für dieses schwache Ranking der größten Volkswirtschaft der Eurozone ist unter anderem die äußerst geringe Aktionärsquote in Deutschland. Das im EU-Vergleich niedrige Pro-Kopf-Vermögen macht es mal wieder deutlich:

Die Deutschen sparen falsch. Für viele Deutsche ist noch immer das Eigenheim eines der beliebtesten Anlageformen. Eine andere Art der privaten Vermögensbildung findet oft nicht statt.

Die Aktienquote ist im 10-Prozent-Tal gefangen und dürfte wohl so bald hier nicht herauskommen. Nach Platzen der Neuen-Markt-Blase scheint das Vertrauen der Deutschen in die Wertpapiere nicht mehr wiederherstellbar. Dabei wäre genau ein Aktien-Engagement ein Weg, um endlich den Vermögensaufbau auch in die Breite der Bevölkerung zu Tragen. Stattdessen wird das Geld auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten geparkt und zugesehen, wie es dank Inflation und Steuern täglich weniger wird. Machen Sie es besser, folgen Sie nicht der großen Herde der Sparbuch-Fans beschäftigen Sie sich mit CATE oder nehmen Sie einfach die tagesaktuellen Aktienempfehlungen als Vorlage. Die Performance der CATE-Aktienempfehlungen seit 12/11 bis 10/13 übertrifft mit Faktor 1,4 den Benchmark. Das ist doch nicht schlecht!